„Metal Recycling Market 2023-2029“ – Wachstumsforschung durch Top-Player, Entwicklungspläne, Zukunftstrends, Größe und Anteilsprognose

Dieser (112 Seiten) Bericht enthält derzeitige Zukunftschancen, Nachfragestatus, Geschäftsentwicklungspläne und aktuelle und zukünftige Aussichten mit Industrie- und Untersegmenten. Der „Metal Recycling Market“-Bericht zielt darauf ab, genaue Daten über die Bruttomarge, Gewinn und Verlust, Herstellungskostenstruktur und neueste Technologien mit neuen Produkteinführungen über den Prognosezeitraum zu liefern.

AIUIF und GSB International vereinbaren gegenseitige Mitgliedschaft

Die Aluminium-Recyclinginitiative A/U/F und die Güte-gemeinschaft GSB International haben eine gegenseitige Mitgliedschaft vereinbart. „Beide Organisationen sind den Zielen des nachhaltigen Bauens verpflichtet und fördern den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen,“ begründete der alte AIUIF-Vorstandsvorsitzende Walter Lonsinger die Entscheidung.

Die 1976 gegründete und in Düsseldorf ansässige GSB International widmet sich Qualitäts- und Gütefragen bei der Beschichtung von Aluminium und Stahl. Die GSB hat derzeit 160 Mitglieder in 25 Ländern. Sie arbeitet mit internationalen Partnern und akkreditierten Prüfinstituten zusammen.

Die GSB setzt im Rahmen einer umfassenden ökologischen Verantwortung höchste Qualitätsmaßstäbe für ökologische und gesundheitlich unbedenkliche Verfahren und Produkte in der Beschichtungstechnik, wobei der Fokus auf nachhaltige und wertbeständige Oberflächenbeschichtungen im Bereich Architektur liegt. Aus diesem umfassenden Engagement resultiert, dass GSB-Oberflächen-Beschichtungen fester Bestandteil vieler Ausschreibungen sind.

In der Recyclinginitiative AIUIF Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau e.V. engagieren sich derzeit mehr als 200 Unternehmen, Planer und Architekten, um den geschlossenen Wertstoffkreislauf von Aluminiumprodukten im Baubereich zu fördern. Aktuell werden rund zwei Drittel der im Baubereich anfallenden Aluminiumschrotte durch das vom AIUIF eingeführte Zertifikat einem geschlossenen Wertstoffkreislauf zugeführt. Rund 90 Prozent des in Deutschland zu Bauprodukten eingesetzten Recycling-Aluminiums hat den geschlossenen AIUIF-Wertstoffkreislauf durchlaufen.

Stärkere Kooperation für mehr Nachhaltigkeit
Die gegenseitige Mitgliedschaft der auf ihren jeweiligen Handlungsfeldern führenden Organisationen eröffne zahlreiche Möglichkeiten einer stärkeren Kooperation auf dem Gebiet des nachhaltigen Bauens sowie des Recyclings von Bauprodukten, sagte der neue AIUIF-Vorstandsvorsitzende Thomas Lauritzen. „Wir werden gemeinsam daran arbeiten, Planern, Anwendern und dem Metallhandwerk sowie der Abbruch- und Entsorgungsbranche das anspruchsvolle Recycling von beschichteten Bauprodukten im geschlossenen Wertstoffkreislauf zu erleichtern“, so Lauritzen weiter.

Für die GSB-Vorstandsvorsitzenden Willem Beljaars und Werner Hillebrand ist die gegenseitige Mitgliedschaft eine wichtige Grundlage dafür, Kompetenzen im Bereich des Recyclings und des nachhaltigen Bauens zu bündeln und aufmerksamkeitsstark zu kommunizieren.

Wechsel im AIUIF-Vorstand

Zum Jahreswechsel 2022/23 gab es einen personellen Wechsel im Vorstand des AIUIF e.V. Wie anlässlich der Mitgliederversammlung 2022 beschlossen, wechselte der langjährige Vorstandsvorsitzende Walter Lonsinger in den Vorstand des Vereins und übergab die Funktion des Vorstandsvorsitzenden an Thomas Lauritzen.

Dipl.-Kaufm. Thomas Lauritzen, geboren 1958, ist seit 1992 bei der Schüco International KG (Bielefeld) als Prokurist in verschiedenen Führungspositionen tätig. Aktuell ist er Leiter für den Bereich Nachhaltigkeit sowie Pressesprecher des Unternehmens. Lauritzen gehört dem AIUIF-Vorstand seit vielen Jahren an und wirkte prägend bei der Neuausrichtung des Vereins im Jahre 2010, widmete sich intensiv der kontinuierlichen Erhöhung der Mitgliederzahl sowie der Akzeptanz des Vereins in der Politik sowie bei Planern und Architekten.

Walter Lonsinger wurde 2010 zum Vorsitzenden des Vorstandes A|U|F e.V. gewählt. Lonsinger brachte umfangreiche Erfahrungen aus dem Management von Unternehmen der Kunststoff- und Aluminiumindustrie sowie dem Handel in die Verbandsarbeit ein. Lonsinger formte mit seiner Kompetenz einen modernen Verband, der sich erfolgreich dem nachhaltigen Umgang mit dem Werkstoff Aluminium sowie dem ressourceneffizienten Bauen widmet.

Der neue Vorstandsvorsitzende dankte Lonsinger bei der Amtsübergabe in Frankfurt am Main für die langjährige verdienstvolle Arbeit, die den A|U|F erfolgreich positioniert, bekannt und akzeptiert gemacht habe. Lauritzen kündigte an, weiterhin sehr intensiv mit dem früheren Vorstandsvorsitzenden zusammenzuarbeiten. Wichtige gemeinsame Ziele seien die weitere Erhöhung der Mitgliederzahl sowie der vom A|U|F erfassten Schrottmengen. „Dank der Arbeit von Walter Lonsinger,“ so Lauritzen, „ist der geschlossene Wertstoffkreislauf von Aluminium im Baubereich heute eine akzeptierte Philosophie mit Vorbildcharakter und großer Ausstrahlkraft in andere Wirtschaftsbereiche.“

Im AIUIF e.V. engagieren sich derzeit mehr als 200 Unternehmen, Planer und Architekten, um den geschlossenen Wertstoffkreislauf von Aluminiumprodukten im Baubereich zu fördern. Aktuell werden rund zwei Drittel der im Baubereich anfallenden Aluminiumschrotte durch das vom AIUIF eingeführte Zertifikat einem geschlossenen Wertstoffkreislauf zugeführt. Rund 90 Prozent des in Deutschland zu Bauprodukten eingesetzten Recycling-Aluminiums hat den geschlossenen AIUIF-Wertstoffkreislauf durchlaufen.

Strangpresstechnik 2023

Mit der aktuellen Ausgabe erscheint auch unser Themenheft Strangpresstechnik 2023 mit Porträts von mehr als 50 Presswerken in Europa. Schon während der Messe ALUMINIUM in Düsseldorf sind die zunehmenden Aktivitäten von Presswerken aus der Türkei auffällig geworden. Ein Trend, den auch unsere Übersicht bestätigt.

A|U|F steigert Marktanteil bei Aluminiumschrotten – Rekordmenge im geschlossenen Wertstoffkreislauf

Mehr als 90 Prozent (%) der 2021 in Deutschland aus Aluminium-Altmaterial hergestellten Hochbauprodukte haben den geschlossenen Wertstoffkreislauf des A|U|F e.V. durchlaufen und sind damit besonders nachhaltig. Wie die Conversion Market & Strategy GmbH (Mainaschaff) jetzt in einer aktuellen Mengenbetrachtung ermittelte, wurden 2021 insgesamt 76.183 Tonnen (t) Aluminiumschrotte aus dem Baubereich dem geschlossenen Wertstoffkreislauf des A|U|F e.V. zugeführt und wieder zu Profilen und Blechen für Fenster, Türen und Fassaden recycelt, ohne dass die Qualitätsmerkmale hochwertiger Knetlegierungen verloren gehen.

Gegenüber 2019 (34.430 t) hat sich damit der Umfang der vom A|U|F e.V. erfassten Mengen mehr als verdoppelt, erklärte der scheidende Vorstandsvorsitzende des A|U|F, Walter Lonsinger. Bezogen auf die Gesamtmenge der im Baubereich anfallenden und zu entsorgenden Aluminiumschrotte in Höhe von etwa 125.650 t liegt der Marktanteil des A|U|F damit derzeit bei rund 61 %. Dieser Wert spiegele die langjährigen Anstrengungen des A|U|F wider, Aluminium im Baubereich anspruchsvoll zu recyceln, sagte Lonsinger. Andererseits liege die Differenz zwischen der Gesamtmenge und der vom A|U|F erfassten Menge bei fast 50.000 t oder mehr als einem Drittel des Gesamtaufkommens. Es müsse davon ausgegangen werden, dass diese Mengen in außereuropäische Märkte abfließen und damit nicht mehr einer anspruchsvollen Wiederverwertung im geschlossenen Wertstoffkreislauf zur Verfügung stehen.

Der sprunghafte Anstieg der vom A|U|F erfassten Schrottmengen innerhalb der beiden zurückliegenden Jahre beruht auf dem kontinuierlichen Anstieg der Mitgliederzahlen auf derzeit 231, insbesondere auch auf der Neumitgliedschaft eines weiteren großen Umweltpartners. Darüber hinaus verzeichneten sowohl der Metallbau wie auch die Profilhersteller Zuwächse von durchschnittlich 12 %. Mit rund 16 % war die Branchenentwicklung im Abbruch- und Demontagegewerbe sogar noch stärker. Entsprechend stark stieg im Rahmen von Abbruch-, Entkernungs- und Demontagearbeiten anfallende Menge an Aluminiumschrotten und damit das Potential für ein hochwertiges Recycling.

Von den 2021 in Deutschland angefallenen und entsorgten Aluminiumschrotten entfielen 40.310 t (32 %) auf sogenannte Pre-Consumer-Schrotte. Das sind Mengen, die bei Metallbaubetrieben sowie Profilherstellern und Systemhäusern anfallen. Der größere Mengenanteil (68 %) entfiel auf die sogenannten Post-Consumer-Schrotte (85.340 t), welche primär bei Abbruch-, Entkernungs- und Demontagearbeiten anfallen.

Der A|U|F werde sich auch künftig dafür einsetzen, so der designierte Vorstandsvorsitzende Thomas Lauritzen, die erfassten Mengen auszuweiten und Abflüsse in andere Märkte oder Anwendungsbereiche zu minimieren. Andererseits richte sich Arbeit des A|U|F an die Planer und Anwender, um den Einsatz von nachhaltig recycelten Aluminiumprodukten im Baubereich zu fördern.

Im Jahr 2021 wurden insgesamt 76.183 Tonnen Aluminiumschrotte aus dem Baubereich dem geschlossenen Wertstoffkreislauf des A|U|F e.V. zugeführt und wieder zu Profilen und Blechen für Fenster, Türen und Fassaden recycelt.