Archiv für das Monat: Mai, 2019
Die Zukunft aktiv gestalten
/in Pressemitteilung/von AdminAUFFrankfurt, 21. Mai 2019 – „Am Bundesfachzentrum Metall und Technik Northeim werden alljährlich praxisorientierte Aus- und Weiterbildungslehrgänge für Fach- und Führungskräfte im deutschen Metallhandwerk durchgeführt. Im Rahmen der Meisterausbildung werden Spezialisten aus der betrieblichen Praxis und der Forschung thematisch in den Unterricht integriert. Die Themen der laufenden Meistervorbereitungslehrgänge für Metallbauer haben naturgemäß einen Schwerpunkt in der Konstruktion mit Stahl. Damit auch der leichte Werkstoff Aluminium ausreichend berücksichtigt wird, haben die Ausbilder den A|U|F-Vorsitzenden Walter Lonsinger im Mai zu einem Vortrag über Anwendungen und das Recycling von Aluminium am Bau eingeladen.
Der A|U|F hat es sich zur Aufgabe gemacht, dafür zu sorgen, dass gebrauchte Bauteile aus Aluminium recycelt und wieder zu Profilen für Bauanwendungen verarbeitet werden. An Beispielen demonstrierte Walter Lonsinger vor 40 Meisterschülern, wie alte Fenster, Türen oder Fassaden aus abgerissenen oder renovierten Objekten von Partnerunternehmen gesammelt, sortiert und an spezielle Aufbereiter weitergereicht werden, um aus ihnen wieder Pressbolzen für die Profilherstellung zu fertigen.
Erstaunt zeigten sich die angehenden Metallbaumeister über die hohen Recyclingraten des Leichtmetalls: 90.000 Tonnen Aluminium fallen in Deutschland jährlich als Schrotte im Hochbau an, und davon werden 98 Prozent recycelt. Damit gehört Deutschland zu den Spitzenreitern in diesem Bereich.
Das genügt Walter Lonsinger freilich noch nicht: „Mit dem A|U|F-Sammelsystem wollen wir die hochwertigen und begehrten Aluminiumlegierungen aus Bauschrotten in einem engen Kreislauf halten“, macht er deutlich. Im Jahr 2017 gelang das mit mehr als 30.000 Tonnen, also einem Drittel der anfallenden Schrotte. Für 2018 erwartet er eine weitere Steigerung.
Die Vorteile dieses sogenannten „Closed Loop“ (geschlossener Kreislauf) liegen auf der Hand: Metallbauer, die Fenster und Fassaden verarbeiten, handeln nachhaltig und umweltbewusst und helfen dabei, die Abhängigkeit von Rohstoffimporten zu reduzieren. Gelingt das, verbleiben Rohstoffe wie Aluminium in Deutschland oder Europa. Die Umwelt wird geschont, Transportkosten werden gespart und der Wirtschaftsraum Deutschland insgesamt gestärkt.
Ein weiterer Pluspunkt: Bei immer mehr Ausschreibungen für Fassaden, Fenster oder Türen verlangen Architekten inzwischen einen konkreten Nachweis über den qualifizierten Kreislauf der eingesetzten Werkstoffe. Für die die Mitglieder von A|U|F ist dieser Nachweis kein Problem: Ein jährlich ausgestelltes Zertifikat dient den Vergabestellen als Nachweis der Teilnahme am produktbezogenen Recycling-Prozess.
„Wir achten streng darauf, dass unsere 180 Mitglieder – darunter etwa 140 Metallbauer sowie Systemanbieter, Planungsbüros und Umweltpartner – sich aktiv beteiligen“, versicherte Walter Lonsinger, der sich sehr über das rege Interesse und die vielen Fragen der angehenden Meister freute. „Beides zeigt, wie intensiv sich der berufliche Nachwuchs in den Betrieben mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit befasst und im Metallhandwerk aktiv daran mitarbeiten wird, die Zukunft sinnvoll zu gestalten.“
Anwendungseinschränkungen für Aluminium im Hochbau
/in Aktuelles/von AdminAUFSehr geehrte Damen und Herren,
für kommunale Bauten oder die Bebauung städtischer Grundstücke gilt in der Landeshauptstadt München ein ökologischer Kriterienkatalog, durch den über den Einzelfall hinaus gehende allgemeingültige Kriterien zum nachhaltigen Bauen gelten. Dazu zählen der sparsame Umgang mit Rohstoffen und Energie und die Reduzierung von Umweltbelastungen. Ferner sollen gesunde Wohnverhältnisse geschaffen und günstige Energie- und Lebenszykluskosten erreicht werden. Für Baustoffe gilt, dass nur Materialien verwendet werden dürfen, die mit geringem Energieaufwand und geringen Schadstoffemissionen hergestellt, verarbeitet oder eingebaut werden, Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen nicht beeinträchtigen sowie umweltschonend unterhalten, wiederverwendet oder beseitigt werden können.
Der Kriterienkatalog der Landeshauptstadt München verzeichnet auch Verwendungsverbote oder Verwendungseinschränkungen. In Bezug auf Aluminiumbauteile heißt es wörtlich: „Nicht zulässig sind insbesondere: … Aluminium im großflächigem Einsatz„. Im Nachsatz wird dieses grundsätzliche Verbot eingeschränkt: „Der großflächige Einsatz von Aluminium ist möglich, wenn das eingesetzte Material nachweislich zum überwiegenden Teil aus Sekundäraluminium hergestellt wurde„.
Die Landeshauptstadt hat damit weit über die Stadtgrenzen hinaus den Eindruck vermittelt, dass der großflächige Einsatz von Aluminium im Baubereich unerwünscht ist. Die Formulierung „zum überwiegenden Teil aus Sekundäraluminium“ führt zu Unsicherheiten bei Ausschreibungen und Leistungsverzeichnissen.
Der AIUIF hat diese Aussagen zum Anlass genommen, einen Dialog mit den zuständigen Dienststellen aufzunehmen. In mehreren intensiven Fachgesprächen konnte die Situation nun sowohl im Sinne der ökologischen Anliegen der Stadt wie auch aus Sicht des AIUIF zufriedenstellend gelöst werden.
Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung München hat verbindlich mitgeteilt, dass die Verwendung von Aluminiumfenstern nicht als großflächiger Einsatz bewertet werde. In der Regel sind Pfosten-Riegel-Konstruktionen mit Aluminiumprofilen zulässig. Ausgeschlossen ist die Verwendung von reinem Primäraluminium beispielsweise als vollflächige geschlossene Fassade oder als Dachdeckung. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung empfiehlt in jedem Fall, vor Bauantragstellung einen Beratungstermin bei der Hauptabteilung III Stadtsanierung und Wohnungsbau durchzuführen.
Diese Klarstellung ist nicht nur von Bedeutung für Bauvorhaben in München, sondern kann auch bei restriktiven Haltungen anderer privater oder öffentlicher Bauherren beziehungsweise Behörden eingesetzt werden.
Die geführten Fachgespräche hatten ferner das Ziel, die Leistungen des AIUIF und seiner Mitglieder und Partner zu positionieren. Es konnte dargelegt werden, dass die kommunale Bauverwaltung einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Umwelt- und Ressourcenpolitik leistet, wenn sie die Leistungen des AIUIF und seiner Mitglieder sowie Partnerunternehmen aktiv unterstützt indem die Vorgabe aufgestellt wird, dass der Anbieter von Metallbauleistungen, bzw. Rückbau den Nachweis erbringen muss, dass er sich an einem geschlossenen Wertstoffrecycling beteiligt.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Gespräche in München wird sich der AIUIF jetzt bemühen, die Ende 2018 erlassenen Standards für den Neubau von Schulen in Berlin zu diskutieren, in denen empfohlen wird, bei Außenfenstern „auf Kunststoffkonstruktionen und reine Aluminiumkonstruktionen“ zu verzichten.
Wir werden Sie über die weitere Entwicklung informieren und nehmen Hinweise von Ihrer Seite zur dargelegten Problematik gerne entgegen.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Lonsinger
Vorsitzender des A|U|F Vorstandes
Ausschau nach neuen Fenstern
/in Aktuelles/von AdminAUFIn diesen Landkreisen hält man Ausschau nach neuen Fenstern
Wo werden deutschlandweit am meisten Ein- und Zweifamilienhäuser gebaut? Schaut man sich die 294 Landkreise an, so stellt man fest, dass in 118 Landkreisen mehr als 18 Häuser pro 10 TSD Einwohner gebaut werden. In den verbleibenden 176 Landkreisen ist die Bautätigkeit geringer. Der Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau (VQC) hat die Situation analysiert.
Interessante Links
Hier findest Du ein paar interessante Links! Viel Spaß auf unserer Website :)Seiten
- AIUIF in der Presse
- Aktuelles
- Cookie-Richtlinie (EU)
- Datenschutz
- Der A|U|F e.V.
- Downloads
- English summary
- Home
- Impressum
- Kategorien
- Kontakt
- Kooperationspartner und Förderpartner
- MDTF Results Page
- Meine Buchungen
- Mitglied werden
- Mitglied werden
- Mitglieder & Partner
- Mitglieder & Partner – Karte
- Presse
- Satzung
- Schlagwörter
- Umfrage
- Umfrage
- Veranstaltungen
- Veranstaltungsorte
- Vorteile & Leistungen
Kategorien
Archiv
- Februar 2026
- Januar 2026
- Dezember 2025
- November 2025
- Oktober 2025
- September 2025
- August 2025
- Juli 2025
- Juni 2025
- Mai 2025
- April 2025
- März 2025
- Februar 2025
- Januar 2025
- Dezember 2024
- November 2024
- Oktober 2024
- September 2024
- August 2024
- Juli 2024
- Juni 2024
- Mai 2024
- April 2024
- März 2024
- Februar 2024
- Januar 2024
- Dezember 2023
- November 2023
- Oktober 2023
- September 2023
- August 2023
- Juli 2023
- Juni 2023
- Mai 2023
- April 2023
- März 2023
- Februar 2023
- Januar 2023
- Dezember 2022
- November 2022
- Oktober 2022
- September 2022
- August 2022
- Juli 2022
- Juni 2022
- Mai 2022
- April 2022
- März 2022
- Februar 2022
- Januar 2022
- Dezember 2021
- November 2021
- Oktober 2021
- September 2021
- August 2021
- Juli 2021
- Juni 2021
- Mai 2021
- April 2021
- März 2021
- Februar 2021
- Januar 2021
- Dezember 2020
- November 2020
- Oktober 2020
- September 2020
- August 2020
- Mai 2020
- April 2020
- März 2020
- Februar 2020
- Januar 2020
- Dezember 2019
- November 2019
- Oktober 2019
- September 2019
- August 2019
- Juli 2019
- Juni 2019
- Mai 2019
- April 2019
- März 2019
- Februar 2019
- Januar 2019

© A|U|F e.V.
