AUF auf dem Aluminium Workshop in Wolverhampton

AUF auf dem Aluminium Recycling Industry Workshop in Wolverhampton

Am 5. September fand in Wolverhampton ein Aluminium Recycling Industry Workshop von der Aluminium Federation (Alfed) statt. Dazu war der AUF eingeladen um über Closed Loop Recycling von Aluminiumfenster, Türen und Fassaden in Deutschland zu berichten. Die Teilnehmer waren an der Arbeit des AUF sehr intersiert und überdenken, ob so eine Organisation auch in England aufgebaut werden könnte

Mit rund 90 Teilnehmer/innen war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Vielen Dank an Alfed für diese tolle Möglichkeit.

Kohlefreie Zukunft

Auf dem Weg in die kohlefreie Zukunft

Wie wird der notwendige Umbau der Kohleregionen auch sozial gerecht? Bei der Diskussionsrunde, zu der die Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West eingeladen hat, kamen so viele Vertreter verschiedener Perspektiven zusammen, wie sonst selten. Gemeinsames Fazit: Bürger müssen mehr beteiligt werden.

Konstruktiver Dialog schafft Klarheit

Frankfurt, 27. August 2019 – Für kommunale Bauten oder die Bebauung städtischer Grundstücke gilt in der Landeshauptstadt München ein ökologischer Kriterienkatalog, durch den über den Einzelfall hinaus gehende allgemeingültige Kriterien zum nachhaltigen Bauen gelten. In der seit 1995 geltenden Fassung gibt es Formulierungen, die den Einsatz von Aluminium einschränken. Im Markt herrschte über Jahre Verwirrung. Im direkten Dialog konnte der AIUIF die Sachlage jetzt klären und ein konstruktives Verhältnis zu den Fachämtern aufbauen. Gemeinsames Ziel: Förderung des Kreislaufgedankens im Baubereich.

Die bayerische Landeshauptstadt möchte vorbildlich im Gebäudebereich sein. Dazu zählt der sparsame Umgang mit Rohstoffen und Energie und die Reduzierung von Umweltbelastungen. Ferner sollen für die Bürger gesunde Wohnverhältnisse geschaffen und günstige Energie- und Lebenszykluskosten erreicht werden. Für Baustoffe gilt, dass nur Materialien verwendet werden dürfen, die mit geringem Energieaufwand und geringen Schadstoffemissionen hergestellt, verarbeitet oder eingebaut werden, Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen nicht beeinträchtigen sowie umweltschonend unterhalten, wiederverwendet oder beseitigt werden können. Das Konzept verabschiedete der Rat im Jahre 1995, seitdem sind diese Rahmensetzungen bei öffentlichen Gebäuden oder der baulichen Nutzung städtischer Grundstücke umzusetzen.

Der Kriterienkatalog der Landeshauptstadt München umfasst nicht nur allgemeine Nachhaltigkeits-Empfehlungen, sondern auch konkrete Verwendungsverbote oder -einschränkungen. Für Aluminiumbauteile heißt es wörtlich: „Nicht zulässig sind insbesondere: … Aluminium in großflächigem Einsatz“. In einem Nachsatz wird dieses grundsätzliche Verbot allerdings eingeschränkt: „Der großflächige Einsatz von Aluminium ist möglich, wenn das eingesetzte Material nachweislich zum überwiegenden Teil aus Sekundäraluminium hergestellt wurde“.

Die Landeshauptstadt hat damit weit über die Stadtgrenzen hinaus den Eindruck vermittelt, dass der großflächige Einsatz von Aluminium im Baubereich unerwünscht ist. Die Formulierung „zum überwiegenden Teil aus Sekundäraluminium“ führt zu Unsicherheiten bei Ausschreibungen und Leistungsverzeichnissen.

Der AIUIF hat diese Aussagen zum Anlass genommen, über die Stadtbaurätin Prof. Elisabeth Merk einen Dialog mit den zuständigen Dienststellen aufzunehmen. In mehreren intensiven Fachgesprächen konnte die Situation nun sowohl im Sinne der ökologischen Anliegen der Stadt wie auch aus Sicht des AIUIF zufriedenstellend gelöst werden.

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung München brachte zum Ausdruck, dass die Verwendung von Aluminiumfenstern nicht als großflächiger Einsatz bewertet werde. In der Regel sind Pfosten-Riegel-Konstruktionen mit Aluminiumprofilen zulässig. Ausgeschlossen ist die Verwendung von reinem Primäraluminium beispielsweise als vollflächige Fassade oder als Dachdeckung. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung empfiehlt in jedem Fall, vor Bauantragstellung einen Beratungstermin bei der Hauptabteilung III Stadtsanierung und Wohnungsbau durchzuführen.

„Diese Klarstellung ist nicht nur von Bedeutung für Bauvorhaben in München, sondern kann auch bei restriktiven Haltungen anderer privater oder öffentlicher Bauherren beziehungsweise Behörden eingesetzt werden“, erklärte der Vorsitzende des AIUIF, Walter Lonsinger, nach Abschluss der Gespräche, in die mehrere Bereiche der Münchener Bau- und Umweltverwaltung einbezogen wurden.

Die geführten Fachgespräche hatten ferner das Ziel, die Leistungen des AIUIF und seiner Mitglieder und Partner zu positionieren. Es konnte dargelegt werden, dass die kommunale Bauverwaltung einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Umwelt- und Ressourcenpolitik erbringt, wenn sie die Leistungen des AIUIF und seiner Mitglieder sowie Partnerunternehmen aktiv unterstützt. Es bestand Einvernehmen in der Einschätzung, dass das Recycling von Aluminium und anderen Wertstoffen im Baubereich ausgeweitet werden muss.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Gespräche in München wird sich der AIUIF jetzt bemühen, die Ende 2018 erlassenen Standards für den Neubau von Schulen in Berlin zu diskutieren, in denen empfohlen wird, bei Außenfenstern „auf Kunststoffkonstruktionen und reine Aluminiumkonstruktionen“ zu verzichten. „Auch in Berlin“, so Walter Lonsinger, „müssen wir die Vorteile und die essenzielle Bedeutung des Werkstoffes Aluminium im Baubereich sowie die Potentiale des Recyclings innerhalb geschlossener Wertstoffkreisläufe verdeutlichen“.

Nespresso-Chef spricht über Nachhaltigkeit

Nespresso verkörperte einst Glamour, heute kratzt am Image, dass die Aluminium-Kapseln jährlich Tausende Tonnen Müll verursachen. Der stern hat mit Geschäftsführer Mark Ruijgrok gesprochen, worum es dem Unternehmen eigentlich geht, was an den Kapseln nachhaltig ist und was er von Greta Thunberg hält.

Gebäudehülle aus Aluminium

Gebäudehülle aus Aluminium für das erste Holzhochhaus SKAIO in Deutschland

SKAIO wird das 34 Meter hohe Holzhochhaus am Neckarbogen in Heilbronn genannt. Bei der Holz-Hybridkonstruktion bilden Wände und Decken aus Holz den größten Teil des Gebäudes. Von außen ist das Holzhochhaus nicht direkt als solches zu erkennen. Dafür sorgt eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade (VHF) aus Aluminium.

UN-Nachhaltigkeitsforum: Klimawandel und Ungleichheiten gemeinsam in den Blick nehmen

UN-Nachhaltigkeitsforum: Klimawandel und Ungleichheiten gemeinsam in den Blick nehmen

Agenda 2030: Ministerkonferenz in New York überprüft Fortschritt bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele

Beim Ministersegment des UN-Nachhaltigkeitsforums am 16. Juli in New York hat Deutschland gefordert, gesellschaftliche Ungleichheiten und Klimawandel stärker in den Blick zu nehmen.

Aluminium-Beschäftigte schlagen Alarm

Weil die Braunkohleverstromung endet, bangen die Belegschaften der energieintensiven Betriebe um Energiesicherheit und ihre Jobs. Fällt eine Anlage für nur zwei Stunden aus, ist sie nur noch Schrott.

A|U|F-Mitgliederversammlung 2019

Liebe Mitglieder,

die nächste Mitgliederversammlung des AUF findet auf mehrfachen Wunsch aus dem Kreise der
Mitglieder nicht im äussersten Süden Deutschlands, sondern „mitten“ in Deutschland statt.

Gerne nehmen wir die Einladung unseres Mitgliedes TECHNOFORM an und laden Sie bereits heute
am 24. Oktober 2019 nach Kassel ein. Die genaue Urzeit und die Tagungsinhalte werden Ihnen noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Bitte reservieren Sie diesen Termin, denn wir haben die sehr seltene Möglichkeit, auch die Produktion von Dämmleisten und einiges mehr bei TECHNOFORM zu erleben.